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Tja, wir können uns heute sehr gut vorstellen, wie so manche Hundeführer
auf 5
und mehr Flats in einem Haushalt kommen. Die Geschichte ist doch immer die
gleiche:
Man bekommt endlich irgendwann seinen ersten Flat (als Familienhund), dann
wird man
vom Flat zur Dummyarbeit förmlich "gezwungen". Das
merkt man an seiner
Apportierfreudigkeit und daran, wie sehr die Augen des Flats dabei leuchten und
selbstverständlich
an dem Stolz, wenn er seine Beute zurückbringt. Spätestens da geht dem
Hundeführer
"ein Licht auf", dieser Flat macht fast nichts lieber, und man
will ja seinen Hund möglichst
artgerecht halten, oder? Da steht man nun: 2 Erwachsene und 1 Flat aber einer
steht
oder sitzt später immer nur zuschauend herum. Aber schließlich ist man ja auch
durch den Flat infiziert worden und will selbst auch mit dem Hund zu arbeiten.
Diese Phase hat aber auch etwas Gutes, denn dadurch lernen beide, die Dummys zu schmeißen. Das
war bei uns ein Problem, denn Markus warf
hervorragend, während ich mich dabei ziemlich blöd anstellte (meistens waren alle froh, keinen Dummy von
mir an den Kopf geworfen zu bekommen, manchmal kamen sie auch kerzengerade wieder von oben auf
mich zurück, so dass ich sie beinahe selbst abbekommen hätte usw.), aber auch dabei
gab es einen
großen Vorteil: Luzy lernte dadurch, auch mies geworfene Dummys zu markieren. Dann
kam die
Phase, dass dies nicht mehr reichte, ein zweiter Flat musste her, aber woher?
Nun ab es zwei Möglichkeiten: Entweder einen Flat kaufen, oder selbst züchten
!
Wir entschieden uns für die zweite Variante. Da wir
überzeugt von Luzy sind, brauchten wir nur noch einen passenden Deckrüden, der vielleicht
sogar das eine
oder andere Manko ausgleichen würde. Wir hatten Glück mit Zacho. Er war perfekt für
Luzy.
Nun haben wir unseren 2. Flat aus eigener Zucht, und
somit haben beide Hells
wieder was zu tun und sind wirklich glücklich!!!
2008 ist unsere Luzy in ihre verdiente "Rente" gegangen und Markus
hat diese Zeit erst einmal genutzt, den Jagdschein zu machen, den er dann auch
im Frühjahr 2009 bestand.
Am 13. März 2009 fiel endlich unser B-Wurf und Joma brachte von Feltis von
Rethwischhöh 7 gesunde Welpen zur Welt. Es waren 6 Hündinnen und ein Rüde und
somit hatten wir eine große Auswahl. Wir entschieden uns für das
"Lila-Mädchen" und nannten es Momo (Rufname). Somit leben jetzt 3
Generationen bei uns und Momo wird trainiert, um Markus später auf Jagd zu
begleiten.
Momo mit ihrer Mama im Hintergrund

Drei Generationen: Momo, Abajoma und Luzy


Luzy & Abajoma



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